Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

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Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

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Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

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Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

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Informationsveranstaltung und Expertinnengespräch

zum Thema

Frühe Hilfen für Familien

Bindungstheoretische Grundlagen

im Bereich sozialer Frühwarnsysteme

Akademie Franz Hitze Haus Münster

Kardinal-von-Galen-Ring 50

48149 Münster

Montag, den 17.Oktober 2005


Leitung der Veranstaltung:

Dr. Ute Ziegenhain, Universitätsklinikum Ulm

Dr. Erwin Jordan, Institut für soziale Arbeit e.V Münster

Zielgruppe:

Mitarbeiter/-innen in Bereichen der sozialen Arbeit und des Gesundheits­wesens

Teilnahmebeitrag:

45 € (inkl. Mittagessen)

Zielsetzung:

Risiken und Gefahren im Prozess des Aufwachsens von Kindern und Jugendli­chen entstehen nicht von heute auf morgen. Sie kündigen sich meist schon weit vorher an. Oft werden schwache Signale von Verhaltensauffälligkeiten, Mangel­versorgung und riskanten Entwicklungen erst zu spät erkannt. Zwar weist die Familien- und Jugendhilfe sowie der Bereich der gesundheitlichen Versorgung in Nordrhein-Westfalen heute ein breites Spektrum an Hilfen und Unterstüt­zungsangeboten für Familien auf; die Früherkennung riskanter Lebenslagen gelingt dabei häufig nur unzureichend.

Soziale Frühwarnsysteme helfen, das Netzwerk verschiedener Institutionen, mit denen Familien und Kinder vor Ort in Kontakt stehen, auszubauen und zielge­richtet zu verbessern. Sie stellen systematische und verbindliche Handlungsver­fahren zur Verfügung.

Soziale Frühwarnsysteme basieren auf der Erkenntnis, dass riskante Entwick­lungen im frühen Lebensalter auf der Grundlage bindungstheoretischer und entwicklungspsychologischer Befunde, Analysen und Annahmen besser wahr­genommen werden können.

Im Rahmen des Praxisentwicklungsprojekts „Soziale Frühwarnsysteme - Frühe Hilfen für Familien" sollen auf dieser Veranstaltung grundlegende Erkenntnisse der entwicklungspsychologischen Forschung zur frühen Kindheit vermittelt und diskutiert werden. Expertinnen und Experten, die bereits erfolgreich die Er­kenntnisse der entwicklungspsychologischen Beratung und Forschung in Pra­xis- und Hilfekonzepte eingebunden haben, werden mit Frau Dr. Ziegenhain und Herrn Dr. Jordan erfolgreiche Projekte und Programme vorstellen und dis­kutieren. Sie sollen Unterstützung für die Implementierung sozialer Frühwarn­systeme oder anderer präventiv ausgerichteter Hilfekonzepte geben.


Programm

9:30 Uhr

Anreise, Stehkaffee

10:00 Uhr

Begrüßung

Dr. Erwin Jordan, 1. Vorsitzender des Instituts für soziale Arbeit e.V. Münster

10:15 Uhr

Bindungsorientierte Ansätze früher Hilfen und sekundär-päventiver Intervention

Dr. Ute Ziegenhain, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie der Universität Ulm

11:00 Uhr

Bindungstheoretische Grundlagen bei der Konzeptentwicklung in der Jugend- und Familienhilfe

Dr. Erwin Jordan, ISA

12:00

Mittagessen

13:00   

Praxisbeispiele und Handlungskonzepte

Soziales Frühwarnsystem in Bielefeld - Frühe Hilfen für Eltern mit
Neugeborenen
Werner Wörmann, Stadt Bielefeld

Borkener Entwicklungs-Netzwerk (BEN) zur Früherkennung kindlicher Entwicklungsrisiken

Martin Hillenbrand, Familienberatungsstelle des Caritas Verbandes für das Dekanat Borken

Früh übt sich - Früherkennung sozialer Problemlagen Doris Hellweg, Stadt Herford

Mo.Ki - Förderung frühkindlicher Bindung Annette Berg, Stadt Monheim

Moderation: Dr. Erwin Jordan; Dr. Ute Ziegenhain

15.00

Offenes Forum -

Zeit für Einzelgespräche mit den Referent(inn)en und Informationsaustausch

16.00

Ende der Veranstaltung


Anmeldung:

ISA - Institut für soziale Arbeit e.V.

Margret Rieken
Studtstraße 20 - 48149 Münster

Fon:0251 / 92536-0
Fax: 0251 / 92536-80
E-Mail: isa@muenster.de

Anfahrt:

Mit dem Fahrzeug über die Autobahnen A 1 und A 43, Kreuz Münster-Süd (A 1/A 43) bzw. Abfahrt Münster-Nord (A 1). Parkgelegenheiten finden Sie von der Zufahrt Niels-Stensen-Straße aus, auf dem Parkplatz Kardinal-von-Galen-Ring 45 (gegenüber dem FHH), nach 18 Uhr und am Wochenende auch auf dem Parkplatz des Caritasverbandes (Einfahrt Vesaliusweg).

Bei Anreise mit dem Zug fahren Sie vom Hauptbahnhof aus mit der Buslinie 14 (Richtung Zoo) oder mit der Linie 34 (Richtung Zentralklinikum) bis zur Haltestelle "Franz-Hitze-Haus", oder der Buslinie 11 bis zur Haltestelle "Jungeblodtplatz" (12 Minuten). Eine Taxifahrt vom Bahnhof zum Franz Hitze Haus kos­tet ca. 8,- €.