Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Handlungskonzept

der Landesregierung in NRW
für einen besseren und
wirksameren Kinderschutz in
Nordrhein-Westfalen
erschienen:

 [ pdf; 66 kByte]
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Pressemeldung:

25.05.2007: Handeln statt
Grübeln von Sabine Rieser.
[Deutsches-Ärzteblatt]

 [ zur Übersicht ... ]
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DJI-Abschlussbericht:

Kurzevaluation von
Programmen zu Frühen Hilfen
für Eltern und Kinder und
sozialen Frühwarnsystemen
in den Bundesländern.

 [ pdf; 2 MB ]
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Standort: Rhein-Sieg-Kreis, hier: Gemeinden Eitorf und Windeck
Name des Projektes: System Früher Hilfen
Soziales Frühwarnsystem seit: im Aufbau, konkreter Beginn mit Motivation der Träger freier Jugendhilfe, der Kindertageseinrichtungen, Hebammen und Krankenhäuser am 01.12.2006

Gegenstandsbereich

Aufbau eines Systems „Früher Hilfen“ für die beiden Zielgruppen

  • Werdende Mütter, junge Familien und Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren
  • Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren

Für die 0 - 3jährige gibt es jeweils einen Elterntreff (seit August 2007 in Eitorf, ab Februar 2008 in Windeck). Für das Jahr 2008 sollen in dem Facharbeitskreis für Kinder von 0 – 3 Jahre, in dem überwiegend neben den Trägern freier Jugendhilfe auch das Sozialpsychiatrische Zentrum, die Dependance der Rheinischen Landesklinik und die Erziehungsberatung vertreten sind, frühe Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern entwickeln. Hier sollen auch Fortbildungen zum Thema Kindeswohl angeboten werden.

Für die 3 - 6jährigen wurde ein Facharbeitskreis mit Erzieherinnen und Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen in den Gemeinden gegründet. Kooperationpartner sind: ASD, Kreisgesundheitsamt, Frühförderstelle, Erziehungs-beratungsstelle, den beiden Gleichstellungsbeauftragten, der Fachstelle für Suchtprävention u.a. mehr.

Erarbeitet wird als ein weiteres Modul durch die Kooperation mit der BZgA ein Elternbegleitbuch.

Für die Grundschulen in Windeck Obernau und Windeck Datten-feld wurde mit Hilfe der Trägerschaft der AWO eine Nach-mittagsbetreuung dergestalt aufgebaut, dass hier zunächst keine Beiträge der Eltern erhoben werden, um die bedürftigen Kinder nicht zu diskriminieren.

Mit der Gemeinde Windeck soll eine Freiwilligenbörse aufgebaut werden, deren Ziel vor allem die Werbung und Schulung von ehrenamtlich Tätigen ist, um durch Patenmodelle unterschiedlichen Menschen zu helfen. Hier soll ein Schwergewicht auf der Begleitung junger Menschen in den letzten Schulbesuchsjahren bis zur Bewerbung um einen Ausbildungsplatz liegen.

Ziele

  • Jeder Kooperationspartner verfügt über verbindlich einsetzbare frühe Hilfen oder, falls nicht möglich, über verbindliche Verfahren der Zusammenarbeit mit anderen Stellen. Ansprechpartner bei den Kooperationspartnern sind namentlich bekannt
  • Im Jugendhilfezentrum in Eitorf gibt es eine Fachkraft, die für Rückmeldungen aus den Kooperationsgruppen zur Verfügung steht und die Weitergabe von Infos an andere Fachkräfte verbindlich regelt
  • Ein Handbuch mit den regionalen Beratungs- und Hilfeangeboten ist erstellt. Die Zugangsvoraussetzungen, Inhalte der Hilfen und die entsprechenden Ansprech-partner/innen sind angegeben.
  • Die unkonventionelle Vernetzung der vor Ort tätigen Träger freier Jugendhilfe und sozial engagierten Personen ist gelungen.

Kooperationspartner

  • Fachkräfte des Kreisjugendamtes und des Kreisgesundheitsamtes
  • Ärzte/-innen, Hebammen, Krankenhäuser in der Region
  • Kindertageseinrichtungen in beiden Gemeinden
  • Schulen, insbesondere Grund- und Förderschulen
  • Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachstellen für Suchtprävention, Sozialpsychiatrisches Zentrum, Dependance der Rheinischen Kliniken
  • Frühförderstelle und Erziehungsberatungsstelle
  • Adoptionsvermittlungsstelle, Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • Träger freier Jugendhilfe, insbesondere St. Ansgar in Hennef (Caritas Jugendhilfe GmbH) für Elterntreff in Rosbach und Tagesgruppen in Eitorf und Windeck, Jugendhilfe Hollenberg mit „Horizonte“ für Elterntreff in Eitorf sowie für Einzelfall- und Familienhilfe, AWO für Sozialpsychiatrisches Zentrum und Nachmittagsbetreuung, SKM für die Schuldner-beratung und SKF und Diakonie für Schwanger-schaftsberatung und Suchtprävention sowie für mehrere Integrationsprojekte
  • Familienhebamme
  • Kinderarzt in Eitorf- Kreiskrankenhaus in Waldbröl
  • Gemeinde Windeck
  • Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Windeck und der Gemeinde Eitorf, beide auch in ihrer Eigenschaft als Kindertagespflegevermittlerinnen

Ansprechpartner/in

Elisabeth Holz

Abteilungsleiterin „Eigene Dienste“
Kreisjugendamt des Rhein-Sieg-Kreises
Kaiser – Wilhelm – Platz 1
53705 Siegburg

Tel.: 02241/132574
E-Mail: Elisabeth.holz(at)rhein-sieg-kreis.de