Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Handlungskonzept

der Landesregierung in NRW
für einen besseren und
wirksameren Kinderschutz in
Nordrhein-Westfalen
erschienen:

 [ pdf; 66 kByte]
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Pressemeldung:

25.05.2007: Handeln statt
Grübeln von Sabine Rieser.
[Deutsches-Ärzteblatt]

 [ zur Übersicht ... ]
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DJI-Abschlussbericht:

Kurzevaluation von
Programmen zu Frühen Hilfen
für Eltern und Kinder und
sozialen Frühwarnsystemen
in den Bundesländern.

 [ pdf; 2 MB ]
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Standort: Stadt Münster
Name des Projektes: Präventionsteam Familienbesuche
Soziales Frühwarnsystem seit: August 2008
Gegenstandsbereich

Der Familienbesuch ist ein Informations- und Beratungsangebot zur frühzeitigen Unterstützung für Eltern eines neugeborenen Kindes in Münster. Er wird von Präventionsfachkräften – Dipl. Sozialarbeiterinnen bzw. Dipl. Sozialpädagoginnen mit langjähriger Berufserfahrung - des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführt.
Eltern erhalten aussagekräftige Informationen und kompetente Beratung zum Beispiel zu Angeboten der Familienbildung und -beratung, zu Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung oder allgemeinen Fragen zur alltäglichen Erziehungssituation. Ergibt sich ein weitergehender Beratungs- oder Handlungsbedarf werden den Eltern durch zielgerichtete Beratungsgespräche mögliche Hilfe- und Unterstützungsangebote der öffentlichen und freien Jugendhilfe erläutert und ggf. vermittelt.
Eine informative Begrüßungsmappe und ein Begrüßungsgeschenk für das Kind werden den Eltern durch die Mitarbeiterin überreicht.

Zielgruppe:
Alle Neugeborenen und ihre Eltern in der Stadt Münster haben Anspruch auf dieses kostenfreie Angebot.

Konzept:

  • Freiwilligkeit
  • Breiter nicht fokussierter Zugang
  • Frühzeitig
  • Professionstandem optional – Hinzuziehung einer Hebamme
  • Nutzung der breitgefächerten, bestehenden Angebote sowie Hilfe- und Unterstützungsleistungen der öffentlichen und freien Jugendhilfe in der Stadt Münster

Standards:
Die Familienbesuche basieren auf einem systematischen und standardisierten Verfahren und ebensolcher Handlungsschritte. Diese werden durch die professionellen Fachkräfte des Jugendamtes verantwortlich ausgeführt.
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster hat ganz bewusst die Qualitätsstandards für den primärpräventiven Bereich sehr anspruchsvoll ausgestaltet.

Ziele
  • Frühzeitige Unterstützung junger Familien
  • Erhöhte Inanspruchnahme von Hebammenbetreuung der Familien
  • Frühzeitiges Wissen der Eltern bzgl. der bestehenden Beratungs- sowie Hilfe- und Unterstützungsangebote
  • Bestmögliche Förderung der Gesundheit und Entwicklung der Kinder
  • Der Entstehung drohender Vernachlässigung nachhaltig entgegenwirken
  • Erhöhung des Schutzes der Kinder
  • Schließung der Lücke im primärpräventiven Bereich der Jugendhilfe
Kooperationspartner
  • Kooperation und Vernetzung:
    • Geburtskliniken in der Stadt Münster
    • Gesundheitsamt der Stadt Münster
    • Niedergelassene, freiberuflich tätige Hebammen in Münster
    • Kinderärztinnen und Kinderärzte in Münster
  • Schnittstellen:
  • Bezirkssozialarbeit des Kommunalen Sozialdienstes des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster
  • Gesundheitsamt der Stadt Münster
  • Sozialamt der Stadt Münster
Ansprechpartner/in Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Hafenstraße 30
48153 Münster

Bezirksübergreifende Fachdienste
Fachstellenleitung Petra Gittner
Tel.: 02 51/4 92 – 51 69
Fax : 02 51/4 92 - 79 75
E-Mail: Gittner(at)stadt-muenster.de

Präventionsteam Familienbesuche
Koordination Britta Bülter
Tel.: 0251/4 92 – 51 19