Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Handlungskonzept

der Landesregierung in NRW
für einen besseren und
wirksameren Kinderschutz in
Nordrhein-Westfalen
erschienen:

 [ pdf; 66 kByte]
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Pressemeldung:

25.05.2007: Handeln statt
Grübeln von Sabine Rieser.
[Deutsches-Ärzteblatt]

 [ zur Übersicht ... ]
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DJI-Abschlussbericht:

Kurzevaluation von
Programmen zu Frühen Hilfen
für Eltern und Kinder und
sozialen Frühwarnsystemen
in den Bundesländern.

 [ pdf; 2 MB ]
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Standort: Kamp-Lintfort
Name des Projektes: Soziales Frühwarnsystem Kamp-Lintfort „Kindernest“
Soziales Frühwarnsystem seit: 15.05.2007
Gegenstandsbereich

Das Jugendamt Kamp-Lintfort arbeitet seit dem Jahr 2000 sozialraumorientiert. Innerhalb des Stadtgebietes arbeiten zwei Sozialraumteams, die sich aus städtischen Mitarbeitern des Allgemeinen Sozialen Dienstes und Mitarbeitern der freien Träger zusammensetzen. Die ambulante Erziehungshilfe in den Familien wird durch die Mitarbeiter der freien Träger geleistet.
Im Jahr 2005 wurde auf der Grundlage des Stuttgarter Modells ein Verfahren zur Bearbeitung von Fällen entwickelt, bei denen der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung vorliegt. Nach dem dieses Verfahren erfolgreich von den Sozialraumteams umgesetzt wurde, zeigte sich, dass speziell im Präventionsbereich die Initiativen noch verstärkt werden sollten, um Familien früher die entsprechende Unterstützung anbieten zu können. Am 15.05.2007 ist das soziale Frühwarnsystem „Kindernest“ offiziell gestartet, das sich speziell an Säuglinge und Kleinkinder (0-3 Jahre) wendet. Die Kinder- und Frauenärzte sowie das örtliche Krankenhaus sind in die Arbeit mit eingebunden.
Ziele
  • Vernetzung von Hilfen zum Schutz von Säuglingen/Kleinkindern
  • Unterstützung von Familien in neuen Lebenslagen
  • Sicherstellung der körperlichen, seelischen und sozialen Grundbedürfnisse von Kinder
  • Stärkung und Aktivierung der Familienressourcen
  • Vermeidung von Kindeswohlgefährdung
Kooperationspartner Um einen eventuellen Hilfebedarf in Familien bereits im Vorfeld der Geburt eines Kindes erkennen zu können, erfolgte eine Vernetzung der folgenden Kontaktstellen:
  • Sozialraumteams der Stadt Kamp-Lintfort
  • Familienhebamme
  • Krankenhaus
  • Kinder- und Frauenärzte
  • Eltern und Kindgruppen der freien Träger
  • Tageseinrichtungen für Kinder/Familienzentrum
Koordinierende Einrichtung: Stadt Kamp-Lintfort, Jugendamt, Jochen M. Müntinga
Ansprechpartner/in Stadt Kamp-Lintfort
Jugendamt
Jochen M. Müntinga
Am Rathaus 2
47475 Kamp-Lintfort

Tel.: 02842 / 912268
Fax: 02842 / 912487
E-Mail: jochen.muentinga@kamp-lintfort.de
Link http://www.kamp-lintfort.de/kommunen/kamp-lintfort/www-kamp-lintfort.nsf/index?readform