Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Handlungskonzept

der Landesregierung in NRW
für einen besseren und
wirksameren Kinderschutz in
Nordrhein-Westfalen
erschienen:

 [ pdf; 66 kByte]
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Pressemeldung:

25.05.2007: Handeln statt
Grübeln von Sabine Rieser.
[Deutsches-Ärzteblatt]

 [ zur Übersicht ... ]
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DJI-Abschlussbericht:

Kurzevaluation von
Programmen zu Frühen Hilfen
für Eltern und Kinder und
sozialen Frühwarnsystemen
in den Bundesländern.

 [ pdf; 2 MB ]
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Standort: Gronau
Name des Projektes: Morgensonne
Soziales Frühwarnsystem seit: November 2006 (Morgensonne seit Februar 2008)
Gegenstandsbereich

Clearingstelle

  • Mitarbeiterteam aus einer Familienhebamme und einer Diplom- Sozialpädagogin
  • Hauptaufgabe der Clearingstelle ist es, der betroffenen Mutter bzw. den betroffenen Eltern Hilfen zu vermitteln, mit dem Anspruch, dass diese Hilfen gut angepasst sind an die Situation der Familie. Die erforderlichen Hilfen sollen möglichst schnell greifen und darüber hinaus gut dosiert sein.
  • Zielgruppe:
    • Medizinische Ursachen:
      • Chronische Erkrankung eines Familienmitgliedes (Diabetes, Herz, HIV; etc.)
      • Kinder mit medizinischen Auffälligkeiten (Frühgeborene, etc.)
      • Körperliche oder geistige Behinderung des Kindes oder eines Elternteiles
      • Schwieriges oder behindertes Kind, Schreibaby
      • Vernachlässigung der Versorgung des Säuglings, Verdacht auf Kindesmisshandlung
      • Eltern mit Suchtproblemen: Alkohol, Drogen
      • Elternteil mit psychischer Erkrankung ( Depression, Psychose, etc.)
      • Unerwünschte Schwangerschaft
      • Tod eines Familienmitgliedes
    • Psychosoziale Gründe:
      • Frühe Elternschaft
      • Anzeichen für Überforderung: Vernachlässigung von Aufgaben im Haushalt
      • Hilflosigkeit bei Antragstellung auf öffentliche Hilfen
      • Mangelnde Bewältigungsfähigkeit
      • Delinquenz
      • Gewalt in der Familie
      • Ein-Eltern- Familie
      • Soziale Benachteiligung (Hartz IV- Empfänger, Asylanten, kinderreiche Familien, Analphabeten...)
      • Geringer sozial- ökonomischer Status ( z.B. arbeitslose Mütter/ überschuldete Eltern)
      • Soziale Isolation
      • Migranten: mangelnde Deutschkenntnisse, mangelnde soziale Kenntnis (Gesundheitssystem, Beratungsstellen, Ämter, Gesundheitsbereich)
Ziele

Das Präventionsprojekt soll mehr Sicherheit für Kinder und deren Entwicklung bei bekannten gesundheitlichen-medizinischen und / oder sozialen Gefährdungslagen schaffen und Unterstützung für die Eltern anbieten bzw. vermitteln.
Durch eine individuelle, interdisziplinär abgestimmte Hilfeplanung bereits in der Schwangerschaft und/ oder nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sollen mit Hilfe gezielter Frühförderung, Jugendhilfe- und Gesundheitshilfemaßnahmen die Entwicklungsbedingungen von Säuglingen und Kleinkindern verbessert, Überforderungssituationen der Eltern vorgebeugt und spätere Kriseninterventionen vermieden werden.

Das Ziel dieses Projektes ist Hilfe zur Selbsthilfe.

  • die elterlichen Ressourcen fördern
  • die elterlichen Kompetenzen stärken
  • für Problemlösungen mindestens Ansprechpartner vorstellen
  • Gesundheitsbewusstsein schulen und unterstützen
    • Bessere Vorsorge
    • Besseres Umsetzen der ärztlichen Ratschläge
Kooperationspartner
  • Jugendamt
  • Frühförderung
  • Niedergelassene Ärzte (Frauen- und Kinderärzte)
  • Krankenhäuser
  • Hebammen
  • Schwangerschaftsberatung
  • Erziehungsberatung
  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Migrationsdienst
  • Frauenschutz
  • Schuldnerberatung
  • Sozialpsychiatrischer Dienst
  • Sonstige Träger der Jugendhilfe
  • usw.
Ansprechpartner/in SkF in Gronau
Claudia Edelbrock
Laubstiege 13 a
48599 Gronau
Tel.:02562/817348
E-Mail: edelbrock(at)skf-ahaus-vreden.de

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