Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles

Handlungskonzept

der Landesregierung in NRW
für einen besseren und
wirksameren Kinderschutz in
Nordrhein-Westfalen
erschienen:

 [ pdf; 66 kByte]
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Pressemeldung:

25.05.2007: Handeln statt
Grübeln von Sabine Rieser.
[Deutsches-Ärzteblatt]

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DJI-Abschlussbericht:

Kurzevaluation von
Programmen zu Frühen Hilfen
für Eltern und Kinder und
sozialen Frühwarnsystemen
in den Bundesländern.

 [ pdf; 2 MB ]
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Standort: Greven
Name des Projektes: Frühwarnsystem Greven
Soziales Frühwarnsystem seit: Mai 2007
Gegenstandsbereich

Zielgruppe sind Eltern mit Kindern in der Altersgruppe 0-3 Jahre.
Alle Institutionen und Professionellen, die mit dieser Altersgruppe in Greven berufliche Kontakte haben, sollen Kenntnis über das Frühwarnsystem erhalten. Schwerpunktmäßig sollen die im Gesundheitswesen tätigen Personen (Kinderärzte, Krankenhaus, Hebammen, Gynäkologen u.a.) für eine Kooperation gewonnen werden.
Für die Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr wird eine Elternschule durchgeführt.
Bei Bedarf kommen einzelfallbezogene Unterstützungsangebote zum Tragen. Diese sind flexibel und dem jeweiligen Bedarf angepasst. Dazu ist es erforderlich, die niedrigschwelligen Hilfen bedarfsgerecht anzupassen. (Familienhebammen, Familienpaten u.a.)
Beratungsgespräche können niedrigschwellig und zeitnah sowohl den Professionellen als auch den Betroffenen angeboten werden. Die Professionellen können anonym eine Beratung in Anspruch nehmen, um eine Risikolage einschätzen zu können oder sich über Hilfen zu informieren.
Eltern mit Unterstützungsbedarf können sich beraten lassen und Hilfen beantragen.
Zu fast allen Kooperationspartnern wurde persönlich Kontakt aufgenommen und in einer Auftaktveranstaltung das Projekt, die Kooperationen und die wechselseitigen Erwartungen vorgestellt. Ein solcher Arbeitskreis soll sich 2x jährlich treffen.
Eine Informationsbroschüre soll Eltern zu frühen Hilfen motivieren.
Eine Broschüre zu den Angeboten für Familien mit Kindern in der Altersgruppe 0-3 Jahre wird in 2009 erstellt.
Ziele
  1. Frühzeitiger Zugang zu Familien mit Kindern unter 3 Jahren zur Unterstützung und Entlastung.
  2. Reduzierung von (verfestigten) Problemlagen bei Kindern und Familien durch frühzeitige, passende Angebote.
  3. Gute Kooperation zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen
Kooperationspartner Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen dem Jugendamt und dem Caritasverband. Das Jugendamt finanziert dem Caritasverband eine Fachkraft mit 5 Wochenstunden zum Aufbau und zur Durchführung des Frühwarnsystems. Eine Steuerungsgruppe (2 Mitarbeiter CV und 2 Mitarbeiter Jugendamt) treffen sich alle 6 Wochen für ca. 1,5 Stunden zu Projektbegleitung und Verteilung der anstehenden Aufgaben.
Bei Anfragen bezogen auf wahrgenommene Problemlagen wird sofort durch mindestens ein Mitglied der Steuerungsgruppe reagiert. Ist mehr als ein Kontakt erforderlich oder die Problemdefinition offen, kann ohne Antrag der Personensorgeberechtigten eine Mitarbeiterin des Caritasverbandes aus der Arbeitsfeld der Sozialpädagogischen Familienhilfe bis zu 3 Kontakte/Hausbesuche durchführen. Diese werden durch das Jugendamt finanziert.
Kooperationspartner sollen möglichst alle Grevener Professionellen werden, die aus unterschiedlichen Zugängen mit Familien mit Kindern in der Altersgruppe 0-3 Jahre zu tun haben
Ansprechpartner/in Stadt Greven/ Fachdienst Soziale Dienste
Beate Tenhaken
Rathausstraße 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-342
E-Mail: beate.tenhaken@stadt-greven.de
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