Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

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Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

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Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

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Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

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Minister Laschet: "Elternbriefe sind eine wertvolle Hilfe bei der Kindererziehung" - Vorstellung einer wissenschaftlichen Analyse

19. März 2008

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

"Kinder optimal fördern zu können und glücklich aufwachsen zu sehen, ist der Wunsch aller Eltern. Gute Elternbriefe geben wichtige Tipps und Hinweise, wie das auch gelingen kann. Sie sind einfühlsam geschrieben und greifen - passend zum jeweiligen Alter der Kinder - genau die Themen auf, die viele Eltern beschäftigen", sagte Familienminister Armin Laschet heute (19. März 2008) in Düsseldorf anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse einer wissenschaftlichen Analyse von Elternbriefen. Untersucht wurden verschiedene Elternbriefe aus Deutschland und dem Ausland.

Minister Laschet: " Die Landesregierung fördert den Druck und die Zustellung der Elternbriefe, die der Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. (ANE) in Berlin entwickelt hat, mit jährlich 170.000 Euro. Wir wollten wissen, ob diese Elternbriefe auch den Bedürfnissen der Eltern in einer zunehmend komplexer werdenden Wirklichkeit gerecht werden. Die Untersuchung stellt den vom Land mit geförderten Elternbriefen ein gutes Zeugnis aus und gibt Hinweise für Verbesserungsmöglichkeiten." In Nordrhein-Westfalen konnten allen 88 interessierten Kommunen die Elternbriefe unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Die Elternbriefe des Arbeitskreises Neue Erziehung informieren Mütter und Väter rund um das Thema Kindererziehung. Der erste der 46 Briefe behandelt die Situation kurz nach der Geburt des Kindes. Insgesamt gehen die Briefe auf die Entwicklung der Kinder bis zum 8. Lebensjahr ein. Die Städte und Gemeinden entscheiden selbst darüber, ob die Eltern die Briefe entweder einzeln mit der Post erhalten oder alle 46 Briefe zusammen bei der Geburt des Kindes bekommen.

Die Untersuchung der Elternbriefe hat das Institut für Soziale Arbeit e.V. mit Sitz in Münster im Auftrag der Landesregierung Elternbriefe erstellt. "Dabei zeigte sich, dass der Großteil der Eltern die Briefe sehr positiv bewertet", so Minister Laschet. Ferner stellten die Wissenschaftler fest, dass die Briefe von fast allen Müttern und, zu einem etwas geringeren Anteil, auch von den Vätern regelmäßig gelesen werden. In den ersten Lebensjahren des Kindes ist das Interesse der Eltern an den Briefen besonders groß. Die Eltern bevorzugen darüber hinaus die Zustellung der Briefe passend zum Entwicklungsstadium ihres Kindes.

Weitere Informationen zu den Elternbriefen des Arbeitskreises Neue Erziehung e.V. gibt es im Internet unter www.ane.de.

Die Untersuchung der Elternbriefe kann im Internet auf der Seite des Familienministeriums www.mgffi.nrw.de eingesehen werden.

Den Orginaltext finden Sie <<hier>>.

Herausgeber dieser Meldung:

Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration. 19.03.2008