Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

____________________

Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

______________________

Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

[zur Tagungsdoku...]

______________________

Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

[zur Anmeldung...]

Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme

Mit dem Bundesprogramm "Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme" soll der Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern wirksam vorgebeugt werden. Ziel ist es, Risiken für Kinder möglichst frühzeitig zu erkennen und die Erziehungskompetenz ihrer Eltern zu verbessern. Im Fokus des Programms stehen vor allem Kinder bis zu etwa drei Jahren, sowie Schwangere und junge Mütter und Väter in belastenden Lebenslagen. Um die Zielgruppe wirkungsvoll zu erreichen und fachlich kompetent lückenlos begleiten zu können, müssen Gesundheitssystem und Kinder- und Jugendhilfe eng miteinander verzahnt werden. Der Bund stellt für das Programm zehn Millionen Euro bereit.

Die Umsetzung des Programms erfolgt in enger Abstimmung mit den Ländern und den Kommunen, in deren Verantwortung der Schutz von Kindern auf der örtlichen Handlungsebene liegt. In verschiedenen Regionen Deutschlands existieren bereits einzelne lokal begrenzte Projekte und Modelle zur Unterstützung der Entwicklung und zu einem besseren Schutz in der frühen Kindheit. Um an deren Erfahrungen anzuknüpfen, hat das Deutsche Jugendinstitut im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einige gemeinsam mit den Ländern ausgewählte Projekte in einer Kurzevaluation hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen und offener Fragen untersucht. Auf Grundlage dieser Ergebnisse erfolgt die gezielte Förderung von Modellprojekten sowie deren wissenschaftlicher Begleitung und Wirkungsevaluation.

"Nationales Zentrum Frühe Hilfen"

Im April 2007 hat das multiprofessionelle "Nationale Zentrum Frühe Hilfen" seine Arbeit aufgenommen. Träger sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Jugendinstitut (DJI).

Das "Nationale Zentrum Frühe Hilfen" hat vor allem drei Aufgaben: Erstens baut es eine Plattform über die Ländergrenzen hinweg auf, um das vorhandene Wissen und die Erfahrungen gezielt auszutauschen und zu bündeln. Das gesammelte Wissen soll allen interessierten Kommunen und Trägern zugänglich gemacht werden. Sie werden bei der Implementierung früher Hilfen und sozialer Frühwarnsysteme in die Regelversorgung beraten und unterstützt. Zweitens sollen das Gesundheitswesen sowie die Kinder- und Jugendhilfe durch gezielte Informationen angeregt werden, geeignete Frühwarnsysteme und Kooperationsstrukturen in allen Regionen aufzubauen. Drittens soll die Öffentlichkeit über die Entwicklung von Kindern und die besondere Bedeutung der ersten Lebensjahre sowie auch über Gefahren für Kinder und Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden. Ziel soll dabei sein, Hürden zur Inanspruchnahme von Hilfen abzubauen.

Den Orginaltext finden Sie <<hier>>.

Herausgeber dieser Meldung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.