Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

____________________

Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

______________________

Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

[zur Tagungsdoku...]

______________________

Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

[zur Anmeldung...]

Bausteine für ein soziales Frühwarnsystem
21 Einrichtungen bei einer einjährigen Fortbildung des Kreisjugendamts vertreten

Kreis Soest (kso.2007.10.24.448.mss). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 21 Kindertageseinrichtungen und Familienzentren schlossen jetzt eine einjährige Fortbildung des Kreisjugendamts ab und erhielten ihre Zertifikate. Sie sollten befähigt werden, Bausteine eines sozialen Frühwarnsystems zu installieren. „Soziale Frühwarnsysteme tragen dazu bei, riskante Entwicklungen und problematische Situationen für Kinder und Familien frühzeitig zu erkennen, also bevor Risiken oder Probleme entstehen und sich verfestigen“, erläutert Monika Schmidt-Strunk, Fachberaterin des Kreisjugendamts.

Als Referenten traten auf Vermittlung des Instituts für soziale Arbeit, Münster, Silvia Ramsel (Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Diplom-Sozialpädagogin) und Jochen Sack (Diplom-Sozialwissenschaftler) in Erscheinung, beide langjährige Mitarbeiter im Modellprojekt „Soziale Frühwarnsysteme in NRW“. Ziele der Fortbildung waren, die Wahrnehmung in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren für das frühzeitige Erkennen und Beurteilen schwieriger Lebenssituationen von Kindern und Familien zu schärfen, verbindliche Strukturen und Verfahren für einrichtungsinterne und -übergreifende Klärungs-, Kommunikations- und Handlungsprozesse aufzubauen und Schnittstellen des sozialen Frühwarnsystems in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren zum „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ des Sozialgesetzbuches herauszuarbeiten.

Durch verschiedene Vermittlungs- und Arbeitsformen erschlossen sich die Teilnehmenden die Systematik und die Elemente des sozialen Frühwarnsystems und bereiteten deren Umsetzung in die Alltagspraxis der einzelnen Kindertageseinrichtungen vor. „Darüber hinaus beförderte die Fortbildungsreihe den Aufbau von Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen, sowohl zwischen den teilnehmenden Kindertageseinrichtungen, als auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Allgemeinen Sozialen Dienstes und des Gesundheitswesens“, zieht Monika Schmidt-Strunk Bilanz.

Grundlage für Struktur und Schwerpunkte der Fortbildungsreihe war das im Rahmen des Modellprojektes „Soziale Frühwarnsysteme in NRW“ vom Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes entwickelte Handbuch „Erste-Schritte-Manual“. Monika Schmidt-Strunk: „Die teilnehmenden Kindertageseinrichtungen und die Familienzentren haben sich durch diese Fortbildung eine fundierte Grundlage in der Arbeit mit Familien in allen Lebenslagen erarbeitet.“

Den Orginaltext finden Sie <<hier>>.