Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

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Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

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Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

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Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

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NRW-Familienminister Laschet im ZDF-Mittagsmagazin:

Soziale Frühwarnsysteme besser organisieren24.11.2006 - 14:57 Uhr, ZDF  Mainz (ots) - In der aktuellen Diskussion um die Vernachlässigung
von Kindern hat sich der Familienminister von Nordrhein-Westfalen,
Armin Laschet, für soziale Frühwarnsysteme flächendeckend in ganz
Deutschland stark gemacht. Im ZDF-Mittagsmagazin sagte er am Freitag,
24. November 2006: "Man muss erreichen, dass es nicht ein paar
Modellprojekte sind, sondern dass möglichst überall soziale
Frühwarnung stattfindet". Dazu gebe es verschiedene Möglichkeiten.
"Wir brauchen ganz viele Wege", betonte Laschet.

"Wir haben eine Sonderkonferenz angeregt, um klar zu machen, dass es
jetzt nichts hilft, wieder neue Modellprojekte und Arbeitsgruppen
einzurichten". Neue Projekte mit wissenschaftlicher Begleitung seien
teuer und dauerten Jahre. "Wir haben viele Beispiele, wo es schon
funktioniert", sagte Laschet. "Das muss jetzt so nutzbar gemacht
werden, dass es überall umgesetzt wird." Man brauche "einen konkreten
Zeitplan, in dem jedes Jugendamt in Deutschland mit diesen
Erfahrungen der bereits bestehenden sozialen Frühwarnsysteme
ausgestattet wird." Dann müsse mit den Kommunen über die Finanzierung
gesprochen werden. "Viel Geld ist meistens gar nicht notwendig, es
ist einfach das bessere Organisieren und das bessere Hinschauen
erforderlich."

"Soziales Frühwarnsystem bedeutet, man muss Familien vom
frühestmöglichen Zeitpunkt an begleiten." Es gebe Programme, wo
das schon vor der Geburt geschehe. Oder wo das Amt mit einem
Begrüßungspaket zu Familien von Neugeborenen gehe, Kotakt herstelle
und Hilfe anbiete. "Denn es ist nicht immer nur der böse Wille der
Eltern, sondern es ist häufig auch die Überforderung." Man müsse
überall in Deutschland wissen, wo man in einer Stadt Hilfe finde.

"Die gefährlichste Zeit ist die bis zum dritten Lebensjahr, denn ab
da sind viele Kinder in Kindergärten und später in der Schule. Und
dort sind auch Erzieherinnen und Lehrerinnen präsent. Doch von 0-3
Jahren gibt es häufig überhaupt keinen Kontakt. Und ab dieser frühen
Zeit Kontakt herzustellen, das heißt soziales Frühwarnsystem",
unterstrich Laschet.

Auch die Früherkennungsuntersuchungen seien wichtig: "Wenn Eltern
die nicht wahrnehmen, muss man alarmiert sein." Denn dort schauten
Ärzte genau hin.

Laschet stimmte dem Vorschlag von Bundesjustizministerin Zypries zu,
dass auch die Gerichte und die örtlichen Jugendämter gefordert seien.


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