Frühe Hilfen
für Kinder und Familien

Soziale Frühwarnsysteme
in Nordrhein-Westfalen

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Aktuelles

Servicestelle zum 31.12.2009 eingestellt.

Die Servicestelle hat Ihr Beratungsangebot zum 31.12.2009 eingestellt. Die Tagungsdokumentation zur Abschlussveranstaltung am 26.3.2010 findet sich hier.

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Tagungsdokumentation

Die Vorträge und Thesenpapiere der Foren des Kongresses "Frühe Hilfen" am 26.3.2010 in Duisburg können jetzt herunter geladen werden.

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Fachtag Elternbesuchdienste

am 26.05.2010 in Köln
Umsetzung und Perspektiven in Nordrhein-Westfalen“
Aufgrund der großen Nachfrage sind weitere Anmeldungen möglich.

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Wie funktioniert ein soziales Frühwarnsystem?

Ein soziales Frühwarnsystem ist eine in sich geschlossene Reaktionskette der drei Basiselemente: Wahrnehmen, Warnen und Handeln. Sie wird zwischen Fachkräften verschiedener familienunterstützender und -beratender Institutionen vereinbart. Das Frühwarnsystem bezieht sich entweder auf bestimmte Zielgruppen, auf klar definierte Problemlagen im Einzelfall oder auf einen ausgewählten Sozialraum.

Die Steuerungsmöglichkeiten von Frühwarnsystemen ergeben sich dadurch, dass das System klar definierte Schritte durchläuft:

Auf die Wahrnehmung einer Gefahr wird eine Warnung abgegeben, auf die dann eine bestimmte Handlung erfolgt.

Auf den Gegenstandsbereich bezogene Indikatoren entwickeln, Wahrnehmung bewerten und Schwellenwerte prüfen.

Eindeutige Warnmeldungen an handlungsverpflichtete Institutionen oder Personen weitergeben.

Konsequentes, zeitnahes Reagieren der eigenen oder gemeinsam mit anderen Institutionen.

Die besondere Leistungsfähigkeit eines sozialen Frühwarnsystems liegt in der verbindlichen Zusammenführung dieser verschiedenen Elemente.